Verein
Geschichte des Kleingartenvereins „Einigkeit“ e. V. Magdeburg
Der Kleingartenverein „Einigkeit“ e.V. blickt auf mehr als ein Jahrhundert Vereinsgeschichte zurück. Seit seiner Gründung im Jahr 1907 hat sich das Gelände zu einer festen Größe im Magdeburger Kleingartenwesen entwickelt.
Die frühen Jahre
Nach dem Ersten Weltkrieg ging das Vereinsgelände in den Besitz der Carl Hans Blume Lackfabrik über. Der Fabrikant erwies sich als großer Förderer des Vereins:
- Er finanzierte den Bau des Außenzauns,
- ließ mehrere Gemeinschaftsbrunnen errichten
- und unterstützte die Vereinskasse jährlich mit 70 Reichsmark.
Der Pachtzins war damals äußerst gering – nur 5 Pfennige pro Quadratmeter.
Ausbau der Infrastruktur
Mit viel Eigeninitiative und Gemeinschaftsgeist modernisierten die Gartenfreunde ihre Anlage Schritt für Schritt:
- 1975 wurden alle Parzellen an das Stromnetz angeschlossen.
- 1981 folgte eine zentrale Trinkwasserzapfstelle, die bis heute für sauberes Wasser sorgt.
Ein Anschluss an ein zentrales Wasser- oder Abwassersystem besteht allerdings weiterhin nicht.
Die Gartenanlage heute
Die Parzellen des Vereins sind 200, 300 oder 400 Quadratmeter groß. Alle Gärten verfügen über Strom, und rund 95 Prozent besitzen zusätzlich einen eigenen Bohrbrunnen zur Bewässerung.
Ein Ort der Erholung – damals wie heute
Über die Jahrzehnte hinweg hat sich der Verein zu einer grünen Oase entwickelt, die Erholung, Naturverbundenheit und Gemeinschaft miteinander verbindet. Die verlässliche Infrastruktur und die lange Tradition machen den Kleingartenverein „Einigkeit“ zu einem besonderen Ort für alle, die Freude am Gärtnern und am Vereinsleben haben.